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Podiumdiskussion am 23. Oktober: Was bleibt, wenn es gewesen ist?

“Nazis morden, der Staat schaut zu – Verfassungsschutz und NSU”
“Wo, wo, wo wart ihr in Hanau?”
“Oury Jalloh, das war Mord – Widerstand an jeden Ort”

Wir alle kennen diese Parolen von Demonstrationen, haben sie mitgerufen, waren dabei emotional ergriffen, hatten das Bedürfnis mörderischer rechter Gewalt etwas entgegen zu setzen.

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Gedenken an Kamal K.

Gedenken Kamal Kilade am 24.10.2026 um 16 Uhr am Gedenkstein in der C.W. Müller – Anlage am Leipziger Hauptbahnhof. Bringt bitte gerne Kerzen und Blumen mit.

Der 19-jährige Kamal K. wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2010 im Park am Willy-Brandt-Platz von den Neonazis Marcus E. und Daniel K. durch mehrere Messerstiche ermordet.

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Gedenken an Achmed B.

Gedenken am 23. Oktober 2026 um 17 Uhr Karl-Liebknecht / Ecke Schletterstr. Bringt bitte Kerzen und Blumen mit.

Der aus Syrien kommende Asylsuchende Achmed B., 30 Jahre alt, wird am 23. Oktober 1996 von zwei jungen Nazis, Daniel Z. (20) und Norman E. (18), erstochen.

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Podium und Gedenken zum Pogrom 1991 in Hoyerswerda

Neben unserer Veranstaltung im Cineding, gibt es noch weitere Termine zum Pogrom 1991, die wir euch empfehlen möchten:

Dresden Podium: Das Pogrom 1991 – Hoyerswerda wirkt fort
Dienstag, 22. September 2026, 19:00 Uhr im kosmotique e. V.
(Martin-Luther-Str. 13 01099 Dresden)

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“Bruderland ist abgebrannt” 35 Jahre Pogrom in Hoyerswerda – Niemals Vergessen.

35 Jahre sind vergangen, seit es 1991 zu den rassistischen Angriffen auf Migrant*innen in Hoyerswerda kam. Doch auch dreieinhalb Jahrzehnte später sind diese Ereignisse kaum im gesellschaftlichen Gedächtnis verankert. Wenig bekannt sind die Geschichte der Migration in die DDR, das Schicksal der Vertragsarbeiterinnen und anderer Migrant*innen sowie die rassistische Gewalt der Wendejahre.
35 Jahre nach dem Pogrom von Hoyerswerda möchten wir diese Themen wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken.

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AUSSTELLUNG: »DIE VERSCHWIEGENEN TOTEN – TODESOPFER RECHTER GEWALT SEIT 1990 IN LEIPZIG«

Eröffnung der Ausstellung mit Podiumsgespräch am 15. September um 18 Uhr  im Alten Rathaus (Markt 1, 04109 Leipzig) zum Thema Rechte Gewalt in Leipzig seit 1990 und Praxen des politschen Gedenkens mit Vertreter*innen des Initiativkreis Antirassismus und der RAA Sachsen.

Ausstellung vom 16. September bis zum 31. Oktober von 10 bis 18 Uhr im Alten Rathaus (Markt 1, 04109 Leipzig) des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10-18 Uhr, freier Eintritt

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Kundgebung: Antifa bleibt unbeugsam! – Free all Antifas!

Nächste Woche Dienstag (30. Juni) soll Lina im Antifa-Ost-Komplex in Dresden als „Zeugin“ gegen sieben Antifaschist*innen aussagen. Bereits im März wurde Arthur als „Zeuge“ vorgeladen und berief sich auf sein „Zeugnisverweigerungsrecht“, dies wurde ihm vom Gericht abgesprochen und Arthur für 6 Monate in Beugehaft gesteckt.
Sollte Lina ebenfalls am 30. Juni  in Beugehaft genommen werden, weil sie sich auf ihr Recht beruft, dann wird es am selben Tag um 20 Uhr eine Kundgebung am Herderpark in Leipzig Connewitz geben. 
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Hausdurchsuchungen in Klein-Paris – When they kick at your front door…

Zwischen 2020 und 2025 kam es in Leipzig zu 90 dokumentierten Hausdurchsuchungen (Stand Januar 2025) bei Linken, Antifaschist*innen, antirassistischen Fußballfans und Menschen, die sich nicht als “links” verstehen. Die Nachricht “HD in der XY-Straße” ploppte auf unseren Handys in den letzten Jahren so oft auf, dass sie meistens kaum noch Emotionen auslöst.

Es kam die Überlegung auf, sich detaillierter mit dieser Form der Repression auseinander zu setzen.

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Veranstaltungen: Klaus R. zum Gedenken – 32 Jahre danach

Veranstaltungen vom 25. bis 31. Mai 2026 in Leipzig Lindenau

In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 1994 wurde Klaus R. in der von ihm genutzten Wohnung in der Lützner Straße im Leipziger Westen zu Tode geprügelt. Die vier Täter, die im gleichen Haus wohnten und zwischen 15 und 19 Jahren alt waren, hatten Klaus R. zuvor über mehrere Tage hin gequält und erniedrigt. Das nachfolgende Gerichtsverfahren am Leipziger Landgericht im Jahr 1995 führte zwar zu einer Verurteilung der jugendlichen Täter wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung – die Bedeutung der sozialdarwinistischen Motive bei dem verübten Mord wurde jedoch nicht berücksichtigt. Damit steht eine offizielle Anerkennung von Klaus R. als Todesopfer rechter Gewalt bis heute aus. Er wurde 43 Jahre alt.

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27.05. Gedenkkundgebung – Kein Vergessen: In Erinnerung an André K. und alle anderen Opfer rechter Gewalt.

Gedenkkundgebung am Mittwoch, 27.05.2026, Start: 17:00 Uhr, Südbahnhof Oschatz. Gerne können Blumen und Kerzen mitgebracht werden.

Das Oschatzer Bündnis für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz, das Soziokulturelle Zentrum E-Werk, die Evangelische Kirchengemeinde Oschatz und SUPPORT Sachsen
laden gemeinsam zu einer Gedenkkundgebung am Südbahnhof Oschatz ein.